SOCIAL MEDIA UND SOZIOKULTUR MIT A UND V


Soziokultur mit A und V

Soziokultur wird an verschiedenen pädagogischen Hochschulen in der Schweiz und im Ausland vermittelt. Dabei werden künstlerische Mittel und Methoden von Theater, Fotografie und Musik angewendet, die Arbeit mit Filmmitteln aber noch nicht. In einer Zeit, in welcher gerade Jugendliche mit audiovisuellen Medien (kurz AV) eigene Anliegen kommunizieren, ist es notwendig, auch damit zu arbeiten.

Die ClipClub-Impulswerkstatt hat seit dem Programm «Jugend und Medien Bern» (2000) über tausend Jugendliche und Erwachsene mit audiovisuellen Mitteln gefördert und verfügt über ein entsprechend umfangreiches Portfolio. Die Diplomarbeit Soziokultur im Filmwesen (pdf) belegt, dass mittels Film Soziokultur äusserst lebhaft wirkt.

Nachfolgend einige Beispiele aus den letzten Jahren. Weitere sind in der Rubrik Schauspieltrainings und Mediencoaching zu finden. Und in der Rubrik Jugendwoche Lyss wird konkret ein Projekt dokumentiert, welches 2002 auf Soziokultur mit AV-Produktionen gesetzt hat und seither erfolgreich gewachsen ist.


Projektbeispiel: Thalwil

Jugendliche aus Thalwil (ZH) einerseits konzentriert bei den Dreharbeiten zum Kurzfilm «Liftfahrt» und anderseits ausgelassen in den Pausen. Die beiden Videos der Jugendarbeit- und Sekundarschule Thalwil «Liftfahrt» und «Freunde» sind durch den Beobachter im Jahr 2012 unter dem Thema «Prix Courage» veröffentlicht worden.

Eine wahre Begebenheit in einer Einstellung (2012)

Projektbeispiel: Nidau zum Ersten

In einem Spielfilmprojekt verfolgten Jugendliche aus Nidau (BE) eine äusserst futuristische Vision. Spezialeffekte waren notwendig, damit die Satire "Die letzte Katastrophe" ihren Ansprüchen gerecht werden konnte:

Mit Spezialeffekten den Weltuntergang prophezeit (2008)

Projektbeispiel: Nidau zum Zweiten

Nachfolgend eine weitere Bluescreen-Arbeit mit Jugendlichen aus Nidau, deren Auseinandersetzung mit dem ausgewählten Thema im Vordergrund stand und mittels persönlichen Statements ergänzt wurde:

Offen und ehrlich (2008)


Social-Media-Video

«Schweiz aktuell extra» berichtete am 5. Dezember 2012 fünf Stunden live aus dem Bundeshaus (siehe Rubrik Business Communication). Das «Making Of» zeigt, dass interaktives Fernsehen nicht nur darin besteht, Tweets auf dem Bildschirm anzuzeigen und die Fragen der ZuschauerInnen vorzulesen. Es werden auch Menschen benötigt, die miteinander kommunizieren und dazu neue Medien nutzen. (Konzept, Realisation, Making-Of-Kamera und Schnitt: Filippo Lubiato, mit Dank an «2.0 Journalisten» Konrad Weber bei der Arbeit. Hergestellt für das Produktionszentrum Bern Bundeshaus, u.a. genutzt für Unterrichtszwecke von SRF-Redaktor Pascal Krause).




Aus dem Archiv

Auszüge von Arbeitszeugnissen, Kundenreaktionen und Presseartikeln (ENLARGE). Mittendrin die Übergabe des «International Prix Non Violence 2002» (gestiftet von Photoplay, Patronat UNESCO) für das Jugend-Video-Projekt «Der Gewalt auf der Spur».

Für die Bilder in der Collage seien verdankt: Bereich Gemeindedienste und Bildung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Ausschnitt Arbeitszeugnis), Sandra Rutschi, Carmelo Agovina, Thomas Wüterich, Susanne Hosang, Stephan Künzi (BZ, Bieler Tagblatt und reformiert), Irka Plüss (Team Thalwil), JVC-Japan (Diplom), Kelisa (eine Schülerin) u.a..


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