SOCIAL MEDIA UND SOZIOKULTUR MIT A UND V

Auszüge von Arbeitszeugnissen, Kundenreaktionen und Presseartikeln (ENLARGE). Mittendrin die Übergabe des «International Prix Non Violence 2002» (gestiftet von Photoplay, Patronat UNESCO) für das Jugend-Video-Projekt «Der Gewalt auf der Spur».

Für die Bilder in der Collage seien verdankt: Bereich Gemeindedienste und Bildung der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Ausschnitt Arbeitszeugnis), Sandra Rutschi, Carmelo Agovina, Thomas Wüterich, Susanne Hosang, Stephan Künzi (BZ, Bieler Tagblatt und reformiert), Irka Plüss (Team Thalwil), JVC-Japan (Diplom), Kelisa (eine Schülerin) u.a..


«Social Media»: Anregendes interaktives TV-Programm



«Schweiz aktuell extra» berichtete am 5. Dezember 2012 fünf Stunden live aus dem Bundeshaus. Zuschauerinnen und Zuschauer konnten via Mail, Twitter, Facebook und SMS direkt Fragen, Lob oder Kritik anbringen. Ein «Making Of» berichtet umfangreich über die Arbeit hinter den Kulissen (siehe Rubrik Business Communication). Ein sechsminütiger Zusammenschnitt davon wird bei SRF-Schulungen eingesetzt und zeigt den «2.0 Journalisten» Konrad Weber bei der Arbeit. Darin wird ersichtlich, dass interaktives Fernsehen nicht nur darin besteht, Tweets auf dem Bildschirm anzuzeigen und die Fragen der ZuschauerInnen vorzulesen, sondern auch Menschen benötigt werden, die miteinander kommunizieren und dazu neue Medien nutzen. (Konzept, Realisation, Making-Of-Kamera und Schnitt: Filippo Lubiato).



Soziokultur mit A und V

Soziokultur wird an verschiedenen pädagogischen Hochschulen in der Schweiz und im Ausland vermittelt. Dabei werden künstlerische Mittel und Methoden von Theater, Fotografie und Musik angewendet, die Arbeit mit Filmmitteln aber nicht. In einer Zeit, in welcher gerade Jugendliche mit audiovisuellen Medien (kurz AV) eigene Anliegen kommunizieren, ist es notwendig, auch damit zu arbeiten. Die ClipClub-Impulswerkstatt hat seit dem Programm «Jugend und Medien Bern» (2000) über tausend Jugendliche und Erwachsene mit audiovisuellen Mitteln gefördert und verfügt über ein entsprechend umfangreiches Portfolio. Die Diplomarbeit Soziokultur im Filmwesen (pdf) belegt, dass mittels Film Soziokultur äusserst intensiv getätigt werden kann. Nachfolgend einige Beispiele aus den letzten Jahren. Weitere sind in der Rubrik Schauspieltrainings und Mediencoaching zu finden. Und in der Rubrik Jugendwoche Lyss wird konkret ein Projekt dokumentiert, welches 2002 auf Soziokultur mit AV-Produktionen gesetzt hat und seither erfolgreich gewachsen ist.


Beispiel AV-Soziokultur in Thalwil

Jugendliche aus Thalwil (ZH) einerseits konzentriert bei den Dreharbeiten zum Kurzfilm «Liftfahrt» und anderseits ausgelassen in den Pausen. Die beiden Videos der Jugendarbeit- und Sekundarschule Thalwil «Liftfahrt» und «Freunde» sind durch den Beobachter im Jahr 2012 unter dem Thema «Prix Courage» veröffentlicht worden.

«Liftfahrt» (2012, 2 Minuten)

Beispiel AV-Soziokultur in Nidau

In einem weiteren Videoprojekt verfolgten Jugendliche aus Nidau (BE) für das Ende «der letzten Katastrophe» eine äusserst futuristische Vision. Spezialeffekte waren notwendig, damit die Satire ihren Ansprüchen gerecht werden konnte:

Ausschnitt «Die letzte Katastrophe» (2008, 2 Minuten)

Weitere Beispiele aus der AV-Soziokultur

Nachfolgend weitere Ergebnisse aus der soziokulturellen Arbeit mit Jugendlichen, deren Auseinandersetzung mit dem ausgewählten Thema im Vordergrund stand. Ein kurzes Video, bei dem die Jugendlichen ihre eigene Meinung vertraten, stellt jeweils den Abschluss der Arbeit dar.

AV-Soziokultur zum Thema «Masken» (2008, 1 Minute)

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